Flucht aus Köln nach Düsseldorf

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Düsseldorf, Düsseldorf, Berlin in Köln. Und nun gehts zurück!

3:03 – der Wecker klingelt

21 Uhr ins Bett gehen ist schon ungewohnt. Aber eine bescheuerte 60+ km Aktion starten eben früh morgens und erfordert Schlaf-Opfer. Also… Pünktlich um 3:01 genau zwei Minuten vor dem Wecker aufwachen, Spiegelei zu Roxette (It must have been loooove) zaubern, letzte Sachen packen und ca. 10 Mal prüfen ob nix fehlt. Fehlt nix! Perfekt! Gähn!

Roxette und Spiegelei am Morgen!

4:00 – Start der Flucht aus Köln

Auf geht’s !

Per Car Sharing geht es bis ca. 500 Meter vor die Bahnhofskapelle zu Köln. Da startet die Reise…

Der Düsseldorfer und der Dom.

Über die Deutzer Brücke geht es über den Rhein – ein erstes Spielchen („finde ein Schloss mit Deinem Namen“), ein erstes Brötchen, ein erster Umweg. Danach geht es am Rheinufer rechtsrheinisch entlang und die Sonne geht langsam auf.
Nach der Überquerung des Katzenbuckels wird es sowohl heller als auch wärmer. Die Sonne schiebt den Übermut an, zum Glück scheitert der Versuch eine Alexa in der Nachbarschaft aufzuwecken. Alles perfekt. Nur der Fotograf, der verzweifelt den Vollmond für sein Fotomotiv sucht und nicht findet, ist ein wenig traurig.

Drohnenspielerei!

Kurz vor Leverkusen lassen wir erstmals unsere Drohne steigen. Aber auch mit der Drohne ist der Dom nicht mehr sichtbar. Gut so. Flucht scheint geglückt. Um Halb 9 kaufen wir in einem Aldi bei Leverkusen eine Runde „Hosen Hell“. Warmes Dosenbier… aber was will man mehr?
Erstaunlicherweise bleiben wir diszipliniert und packen das Bier erstmal in den Rucksack – kein Bier vor 11:11.

Dann kommen kurz hinter Leverkusen die ersten Hindernisse… Erst das Bayer Geländer was per Definition ein Hindernis ist – mein Gott ist das eine langweilige Straße am Bayer Werk entlang! Ein Golfball wurde geopfert, Schilder konnten anhand ihrer Rückseite gelesen werden und illegale Straßenrennen wurden bewettet und beobachtet. Gut das Leverkusen damit abgehakt ist.
Kurz hinter Leverkusen mündet die Wupper in den Rhein. Dank Hochwasser ist unsere einzige Brücke gesperrt… Blöd, da müssen wir rüber. Denn einen Weg zurück gibt es nicht. (Wer will schon zurück nach Köln?) Es muss also sein. Kurzerhand überqueren wir schnell und fast ungesehen die Brücke halb-legal.

Wupperbrücke gesperrt. Buh!


Danach eine riesen Matschpfütze, die uns zu einem Umweg in die Nähe einer Autobahn zwingt. Auch hier gilt: Ein Weg zurück geht nicht – oder sollen wir ernsthaft zurück über die Brücke und nach Köln? Geht nicht! Auch erwähnenswert: Die erstaunlich hohe Klettenpopulation, die fantastisch an Kleidung hängenbleibt! Nicht so schön sind hingegen die zum verwechseln ähnlich aussehenden Disteln. Aua!

Dann aber wird es Zeit für gute Nachrichten…. Es ist 11:11!

Helau! Alaav! Prost!

11:11 – Das erste Bier und größere Hindernisse

Ole Ole! Die Uhr zeigt 11:11:11 – auf einem Reiterhof wird schnell das erste Bier geleert. Die armen Reitschüler konnten unseren Freudenschrei und das Bier am morgen irgendwie kaum nachvollziehen…
Allerdings ist das Bier auch bitter nötig, denn danach kommen Herausforderungen Schlag auf Schlag.

Nach dem üppigen, superleckerem 5 Minuten Terrine Mittagessen (Jörn, nächstes mal solltest Du auch eine essen ;)) und verarzten von ersten Blasen geht es den Rheinnahen Weg entlang. Schön ist es! Gut das die Flut vorbei ist.
Aber auf einmal bemerken wir ein Gewässer rechts von uns. Der Rhein ist links von uns. Naja, egal, wird schon klappen. Ein paar Hundert Meter später wird das ganze doch spooky und wir kundschaften den Weg vor uns mit der Drohne aus – und tatsächlich: Kein Weg führt zurück auf den Pfad der Tugend…. Also bleibt uns nur: GANZ weit zurückgehen, BLIND weiterziehen oder eine BRÜCKE bauen.

Brückenbau in progress

Todesmutig wird eine Brücke gebaut aus herumliegendem Holz. So landen wir in einem Sumpf aus Schilf und Gras. Trotzdem schlagen wir uns hier durch und kommen zurück auf eine Straße.
Erlösung!
Denkste!

Denn dann kommt die Riesenpfütze….
Ölig und ekelig. Würmer würden diese Pfütze meiden. Aber der Weg zurück ist nun noch weiter. (Und wer will schon zurück nach Köln?) Auch Fahrräder wollen da nicht durchfahren und uns erst recht nicht auf dem Gepäckträger mitnehmen.
Also… Schuhe aus, Socken aus und durch. Bah! Chemisch gereinigt!

Bah! Öl, Wasser, Chemie. Egal, nichts hält uns auf!

Zwischendurch musste auch noch ein Tennisball aus einem Baucontainer gerettet werden, aber das neueste, übelste Hindernis ist eigentlich:

  • Bierdurst
  • Kein Büdchen in der Nähe
  • Eine Kirmes in Baumberg die trotz Corona offen hat

So viel Versuchung führt dann dazu, dass Flo eine Gruppe jugendlicher (alkoholisierter Jugendlicher) anquatscht und kurzerhand mit 3 Getränken zurückkommt. 3 Kölsch. Oh mein Gott, das Düsseldorfer Herz steht still. Aber einem obergärigem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
Und so widerstehen wir auch der Versuchung auf der Kirmes einzukehren.

Leckerchen. Oder?

Kölsch und Petrus

Also, runter die Brühe.
Und ja, es ist nur Show, es schmeckt einigermaßen ok.
Ich sehe es als isotonischen Durstlöscher an.

Aber von da an wird es schwierig. Unser Berliner wird langsam ein wenig langsamer… und der Himmel zieht sich zu. Es sieht so aus, als verzeiht Petrus uns das Kölsch nicht – entgegen aller Vorhersagen hatte sich das Wetter bis hierhin trocken gehalten. Doch nun wird aus Nieselregen langsam aber sicher echter Regen.
Zwischenzeitlich will Jens nach Malle fliehen, doch der Versuch wird nicht vom Erfolg gekrönt.

Ich will nach Malle!

Regenponcho an, schließlich wollen wir den nicht umsonst eingepackt haben. Ein Büdchen bringt uns neues Dosenbier und im schicken Poncho kann es weitergehen.

Aber der Regen wird dichter, der Weg wird länger, Kopf, Muskeln und Beine leiden. Wir haben auch schon weit über 30 km in den Beinen. Hier tut ein Fuß weh, da eine Wade. Durch die Ponchos ist die Unterhaltung und die gegenseitige Motivation eingeschränkt.

Gen Düsseldorf geht es durch die Urdenbacher Kämpe (auf der Straße – am Wasser wäre es wohl etwas zu nass geworden) – hier plagen Jörn dann immer mehr Probleme im Oberschenkel, er macht zu. Trotz vieler Versuche (Quiz, Bier, Aussicht auf besseres Wetter, versprechen nach mehr Bier, Black Stories, Regentanz)…. muss Jörns schließlich nach ca. 42 km aussteigen. Bitter!
Trotzdem, Tapfere Leistung Herr Berliner! Nächstes mal aber bis ins Ziel bitte!

Regen hinterläßt spuren… Das letzte 3er-Foto mit Jörn

Die 2 lustigen 3

Da waren Flo uns Jens zu zweit.

Aber lustig wie 3. Mindestens. Die Beine machen mit, der Regen hört langsam auf, die Geschwindigkeit stimmt… allerdings sind wir hinter dem Zeitplan und wir haben ein Flüssigkeitsproblem – nämlich kein Bier mehr und kein heißes Wasser mehr. Beides benötigen wir gegen das sich weitende Loch im Magen. Jeder weiß, ein Hungerast kann das schnelle Ende bedeuten.
All die süßen scheiß Power Riegel zum trotz… etwas warmes muss her.

Da kommt der letzte Joker ins Spiel – Andreas aus dem Himmel(geist) kommt uns mit Auto, Radler, Bier und einem gefüllten Wasserkocher entgegen. FANTASTISCH! Eine einfache Gemüsebrühe hat noch nie so gut getan! Allerdings hat mir noch 3 Tage danach die Zunge weh getan, es war viel zu heiß und ich viel zu gierig.

Unser Retter mit Bier und Wasser

Gut gestärkt steht nun NICHTS mehr im Wege. Noch ein Büdchen, ein paar Bier und weiter geht es gen Düsseldorf. Die Stimmung ist ausgelassen, die Gespräche sind sehr gut und auch Zeit für ein Spielchen ist wieder da: Brutal-Tennisball-7-Meterwerfen. 2:1 Sieg für Jens. Gut das keiner den Ball in die Fresse bekommen hat. Das wohl beste Spiel auf der Tournee. Der Rheinturm ist längst in Sicht, die Vorräte neigen sich allerdings dem Ende. Zeit für den -nun aber wirklich- allerletzten Joker…

Flucht geschafft – oh wie schön ist Düsseldorf

Aarik aus Indien, Neu Delhi, Düsseldorf. In der Nähe des Golfplatzes kommt uns das bekannte Gesicht entgegen mit Schlüssel Bier in Flaschen. Da ist klar: Das Ziel ist erreicht, die Wanderung geschafft! Nun wird richtig getrödelt, am Strand Bier getrunken, die Drohne fliegen gelassen. Hier bin ich Mensch, hier kann ich sein!
Konzentration und Fokus lassen nach, Siegesadrenalin steigt in die Adern.
Schön es geschafft zu haben.

Auf dem Weg gen Altstadt wartet dann die nächste Überraschung auf uns – Stephi und Franzi (Jörns Frau) holen uns vom Rhein ab und begleiten uns in die Altstadt. Ein paar Cocktails auf den langen Umzug, leider kein Schnaps mehr im Rattematäng, aber es ist geschafft und alle sind glücklich zu Haus!

Heimat! TV Turm und Altstadt.

Fazit

Geil! Macht Spaß. Nochmal.
Bis zu 3 Stunden Regen sind aushaltbar, aber machen das Leben schwerer. Sonne ist da leichter zu verarbeiten. Es macht riesig Spaß und vertieft Freundschaften und ist einfach ein super Fun Event. Jedem zu empfehlen.

Allerdings ist die Strecke nicht zu unterschätzen!

Und fürs nächste mal, damit man nix vergisst:

Was man alles einpacken sollte (aktualisierte Version) !

70 km Marsch (oder Flucht aus Köln) – was Du brauchst

Aus gegebenem Anlass noch einmal die Überlegung was man für einen 70 km Marsch so alles benötigt… In 6 Tagen ist es so weit, daher nehme ich dies mal als guten Reminder zu überlegen, was wichtig ist und halte es direkt für die Zukunft fest.

Mehr über die Flucht aus Köln werden wir in einem anderen Beitrag schreiben 🙂

asdf

Das wichtigste als Liste – mit Verlinkungen zu näheren Beschreibungen:

Schuhe für einen 70 km Marsch….

Hört sich trivial an, aber denkt mal drüber nach… 70 km gehen bedeutet über 15 Stunden auf den Beinen, sprich auf den Füßen und somit Schuhen sein. Daher die Empfehlung: Nehmt auf jeden Fall ein Schuhwerk mit dem ihr Euch wohl fühlt. Keine Zeit für Experimente. Ich setze immer auf Joggingschuhe, ich denke auch flache Wanderschuhe könnten passend sein. In jedem Fall bequem!

Socken & Ersatzsocken

Wandersocken – wer braucht denn sowas? Dachte ich…
Aber sie sind schon sehr bequem und supporten einen langen Marsch mit Bequemlichkeit am Fuß. Noch wichtiger als Wandersocken ist es aber Ersatzsocken einzustecken. Es fühlt sich an wie ein Satz neuer Reifen und die folgenden Meter nach Sockenwechsel sind einfach schln.

cooles Ersatz T-Shirt

Vergleichbar mit den Socken – ein Shirtwechsel wirkt auch wunder. Irgendwann ist es einfach durchgeschwitzt und ein neues trockenes Shirt auf der Haut zu haben ist eine Wohltat bei all den Strapazen. Ich setze hier auf Laufshirts oder Trikots oder aber speziell für den Marsch designte T-Shirts.

Regenponcho (geht nicht ohne!)

Bis jetzt musste ich ihn noch nie nutzen. Und ich denke das liegt daran, dass ich ihn immer mit hatte. Wenn es mal soweit ist und es wirklich regnet bin ich gewappnet; Ich habe einen Poncho der leichtgewichtig ist und -in Sekundenschnelle ganz einfach- sowohl über Kopf, Körper als auch Rucksack geht. Ich hoffe im Falle der Fälle hält er auch trocken.

FFP2 Maske

Kein Kommentar – in Coronazeiten ein Muss…
Besonders wenn man das Bayerwerk passiert, dann hat die FFP2 Maske auch einen Job ohne Corona.

Sonnenbrille & Sonnencreme

Ohne Sonnenbrille lockt man die Sonne nicht an. Ohne Sonnencreme riecht es nicht nach Sommer. Beides zwei MUSS Objekte die zu einer Wanderung gehören, auch wenn man nach Norden marschiert und demnach die Sonne eher selten direkt im Gesicht hat.

Blasenpflaster & Pflaster (Lebensretter)

Wenn irgendwann ein Zeh ein ganz klein bisschen weh tut… direkt stehenbleiben und Blasencheck machen. Aus Erfahrung: Es gibt wenig schlimmeres als eine Blase laufen und man hat noch 10 oder mehr Kilometer vor sich. Auf der anderen Seite gibt es wenig mehr „Wohltuenderes“ als ein Blasenpflaster zu verwenden. Bei erstmaliger Verwendung ruhig kurz googlen (Ich habe mich gewundert, aber ja – Blase nicht aufmachen und einfach draufkleben… klappt!)

Pferdesalbe

Eine Art Doping – regelmäßig die Beinmuskulatur mit Salbe eincremen, das hilft. Es entspannt die Muskeln und gibt von innen Energie. Wie früher beim Fussball. Das Zeug hilft einfach müde Muskeln wieder munter zu machen

Tatü

Taschentücher. Als Klopapierersatz oder als Taschentuch eben. Ich habe es bisher nur als Taschentuch gebraucht und das soll auch so bleiben, aber man weiß ja nie…

Bananen

Power Riegel

Notfall Snickers or Mr. Tom

5 Minuten Terrine

Brühe

Thermobecher mit Heißem Wasser

Wasser

Bier

Powerbank incl. Kabel

Spielideen

Taschenlampe

5 Sightseeing Düsseldorf Highlights von und mit Jens

Du bist für eine eschäftsreise in Düsseldorf. Du möchtest die Stadt kennenlernen und denkst an Sightseeing in Düsseldorf. Was kommt Dir da als erstes in den Sinn ?
Altstadt? Altbier? Aber ist das alles?

Nun, ich glaube, du brauchst jemanden, der die Stadt wirklich liebt, dann kannst du auch die Seele der Stadt kennenlernen.

Ich bin in viele Länder und Städte dieser Welt gereist, ich bin immer neugierig und mag viele Städte wirklich. Ich habe gute Touren erlebt und auch nicht so gute Sightseeing-Touren gesehen. Ich glaube, eine gute Sightseeing Erfahrung hängt nicht nur von der Stadt ab, es hängt stark vom Guide ab. Ich möchte etwas zurückgeben und den (insbesondere sportlichen) Touristen, gerne mein Düsseldorf zeigen,

Aber was gibt es zu sehen und wo soll man anfangen?

Ich möchte hier meine persönlichen 5 Highlights beschreiben, die zum Pflichtprogramm gehören, wenn man in Düsseldorf ist.

Sightseeing Düsseldorf Spot 1 – Die Altstadt

Sehenswürdigkeiten Düsseldorf - Altstadt
Sightseeing Düsseldorf – Altstadt am Abend bevor es voll wird

Gut… das ist eine einfache und erwartete Wahl. Hier schlägt der Herz der Stadt. Wer Düsseldorf erleben möchte, nimmt die Altstadt mit ihrer einzigartigen Kultur in Angriff. Als ich 21 war, beschrieb ich den Unterschied zwischen Düsseldorf und anderen Städten: „Wenn du in irgendeiner Stadt der Welt bist und feiern oder ein Bier trinken willst, entscheidest du, in welche Lokalität du möchtest, gehst dorthin und verbringst da den Abend. Wenn du in Düsseldorf bist, gehst du in die Altstadt und dann kannst du entscheiden, was du tun willst. Denn hier ist alles möglich, alles an einer Stelle und fußläufig erreichbar.“

Das beschreibt vielleicht eher das Gefühl eines jungen Menschen und etwas weniger die Realität… aber es steckt eine tiefe Wahrheit darin. Bar neben Bar, Restaurant neben Restaurant, Cocktails, kleine Clubs, enge Gassen und viel Freiheit zum Herumlaufen.

Gerne erzähle ich mehr darüber in einem Sightrun – es gibt so viele Möglichkeiten und für jeden Geschmack etwas dabei.

Aber Party & Drinks sind in der Altstadt nicht alles. Du findest niedliche Kirchen, den Schlossturm und die große Treppe mit einem schönen Blick auf den Fluss.

Sightseeing Düsseldorf Spot 2 – Oberkassel & „Die kleine Skyline“

Sightseeing Düsseldorf - Traumhafte Aussicht von Oberkassel
Sightseeing Düsseldorf – Tolle Aussicht von Oberkassel. Seltener Schuss mit Schnee, Flut und dem Rad.

In Düsseldorf gibt es einen Fluss, den Rhein. Ohne den Rhein wäre Düsseldorf nicht die gleiche Stadt wie sie ist. Jetzt gibt es ein paar Gebiete, die am westlichen Ufer des Rheins liegen („Schäl sick“), während der größte Teil der Stadt am östlichen Ufer liegt. Ich bin auf der Schäl sick in Oberkassel geboren und habe daher einen engen Bezug zu Oberkassel.

Das grüne Gras, der Fluss, die Brücken, die Aussicht… Es gibt nichts Aussergewöhnliches oder DAS Highlight schlechthin – nein, es ist wirklich ein Lebensgefühl, ein charmanter Ortskern und ein toller Blick über den Fluss.

Am Abend sieht man die Altstadt in glänzendem Licht und kann auf dem grünen Gras ein Bier trinken.
Tagsüber kannst Du dort einen langen Spaziergang machen und die Landschaft genießen.
Und zu einigen besonderen Zeiten des Jahres findet genau an diesem Ort die „Düsseldorfer RheinKirmes“ statt.

Bei einem Sightrun werde ich diesen Ort sicher zeigen, wo wir euch auch über die bewegte Geschichte der Oberkasseler Brücke erzählen werden.

Sightseeing Düsseldorf Spot 3 – Der Rheinpark

Sehenswürdigkeiten Düsseldorf - Rheinpark
Sightseeing Düsseldorf – Rheinpark, die blaue Band. Schöne Aussicht im Frühling

Der nördliche Teil des Rheinparks liegt nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. In den letzten Jahren habe ich gemerkt, wie viel Zeit man dort genießen kann. Es ist die Natur, es ist Sport und es ist ein „Place to be“. Und sogar etwas Kultur ;-).

Im Rheinpark gibt es verschiedene Kunstwerke, die man vielleicht nicht erkennt, wenn man nicht explizit danach sucht.

Die Geschichte des Parks ist ruhig erstaunlich, von einem Sumpfgebiet, das er entwickelt hat, zu dem Ort, den wir heute für Sport nutzen können.

Fußball oder Basketball spielen, sogar Cricket und Baseball, alles ist möglich. Am dominantesten sind sind jeden Tag die hohe Anzahl von Läufern die den Rheinpark als Laufstrecke nutzen.

Schließlich erzählt hier auch die Natur ihre Geschichten – als der Jahrhundertsturm „Ela“ im Jahr 2014 wütete, fielen ihm fast 50% aller Bäume im Park zum Opfer – alte, große Bäume. Ich vermisse sie immer noch besonders im Sommer, wenn es heute weniger Schatten gibt als in den Jahren zuvor.

Sehenswürdigkeiten Düsseldorf Spot 4 – Fortuna Düsseldorf

Sightseeing Düsseldorf - Atmosphäre in der Arena
Sightseeing Düsseldorf – Atmosphäre in der Arena 2009, als wir von der 3. in die 2. Liga wechselten.

Wenn Du spüren möchtest, wie eine Stadt wirklich schlägt – geh mit Einheimischen zu einer Sportveranstaltung. Setz dich nicht irgendwo hin, nein, geh in die Menge und spüre den Geist. Atme die Stadt!
Das mache ich gerne in anderen Ländern, in anderen Städten…. und das empfehle ich für jeden Expat oder Touristen auch in Düsseldorf zu tun.

Ich muss zugeben, dass sich die Szenerie in den letzten Jahren verändert hat. Früher war es eine große Menschenmenge und sehr emotional mit viel positiver Energie. In den letzten Jahren hat es sich etwas beruhigt. Immer noch völlig friedlich, immer noch mit positiver Energie, aber nicht so laut wie früher, die Euphorie der Aufstiegsjahre ist ein wenig geerdet.

Wenn Du in Düsseldorf bist und die Chance hast…. Nutze sie! Die Arena (Merkur Spiel Arena AKA Rheinstadion) ist mit der U-Bahn gut zu erreichen, man kann im Stadion ein sehr gutes Bier trinken und auch wenn man „nur“ irgendwo in der Arena sitzt, nimmt man etwas davon. (Natürlich noch besser, wenn man in die Menge kommen kann :-))

Sightseeing Düsseldorf - Das ist der Beat der Stadt. Sie können (nicht) unten eines der Whitepaper sehen :-).
Sightseeing Düsseldorf – Das ist der Beat der Stadt.

Sightseeing Düsseldorf Spot 5 – Die größte Digitaluhr der Welt

Sightseeing Düsseldorf - der Rheinturm ganz in der Nähe
Sightseeing Düsseldorf –
Der Rheinturm aus nächster Nähe

Der Rheinturm…. natürlich muss es eines der Hightlights sein.

Als ich Wanderungen aus allen Richtungen machte (Links hier hinzufügen, Jens 🙂), kam der Fernsehturm immer an einem bestimmten Punkt in Sichtweite und es erzeugt ein Gefühl: Nach Hause kommen!

Egal aus welcher Richtung man sich Düsseldorf nähert, der Turm (Rheinturm Fernsehturm oder Lang Wellem) ist immer das erste Objekt was man aus der Ferne sieht.

Der Turm selbst – fürchte ich – ist nicht so schön, aber er hat seine Geheimnisse;

Von außen sind die bunten, lustigen Lichter eigentlich eine große Uhr – wenn Du mit uns auf einem Sightrun kommst, werde ich mich selbst herausfordern und versuchen, Dir diese Uhr beizubringen, während wir in sie in weniger als 60 Sekunden passieren. Darüber hinaus gibt es von Zeit zu Zeit Lasershows, die wirklich außergewöhnlich sind

Im Inneren des Turms kann man bis zu einer Plattform fahren. Hier bietet sich ein herrlichen Blick über Düsseldorf. Und nicht nur das, obendrein gibt es auch ein Restaurant mit einer wirklich besonderen Besonderheit: Es hat große Panoramafenster und während Gäste ihr Essen genißen und auf ihren Stühlen sitzen, macht das Restaurant innerhalb von 1 Stunde eine 360-Grad-Drehung, so dass jeder Gast die Möglichkeit hat, in jede Richtung zu schauen, ohne sich zu bewegen.

Ist das nicht erstaunlich?

Das sind meine 5 Highlights…
Aber viel wichtiger:
Lass uns wissen, was sind deine Lieblingsplätze?

Und nutze natürlich die Chance und buchen einen Sightrun mit uns!